JMStV und bockige Blogger?

Also Moment mal: Abgesehen davon, dass der JMStV juristischer Dackeldünnschiss ist und es schon von vorne herein von der Laune des jeweiligen Schlichters/Richters abhängt, wie im Falle eine Verstoßes gehandelt wird, so werden doch ohnehin nur Webseiten "gesperrt", wenn auf dem Computer aktiv eine (noch nicht existierende) Jugendschutzsoftware installiert ist und diese den Zugriff auf "nicht gekennzeichnete" (wobei die Kennzeichnungsweise noch nicht entschieden ist) Inhalte verbietet. Gehen wir also mal davon aus, dass das alles irgendwie zusammenkommt und im Wahn vollständiger geistiger Abwesenheit und nach dem dritten Wein zwischen 22 Uhr abends und 6 Uhr morgens alle nötigen Politiker dafür stimmen, obwohl sie es ja eigentlich nicht wollen........ Dann sind Eltern die so eine Software installieren auch irgendwie selber schuld wenn sich Ihre Kinder nicht mehr in einem offenen Internet aufklären können und wissensbehindert durchs Leben laufen müssen. Aber warum muss man da seinen Blog zu machen?! 

Wenn die Politik schon weggetreten ist (was wirklich niemanden mehr überraschen sollte), dann sollte man immerhin die Eltern noch aufklären können, oder? Da haben wir ohnehin die größere Chance...

Surfing ohne die Macht du bist!

Da bin ich doch gerade in diese wundervolle spanische Microsoft Werbung für den Internet Explorer 8 gerannt. Die müssen ja schon ganz schön verzweifelt sein: Sie spielen die StarWars Karte!

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Übersetzt: "Du surfst mit Firefox - Surfing ohne die Macht du bist! Wenn von der Macht geschützt sein du willst während durch das Internet du surfst, diesen Browser herunterladen du sollst."

"Es ruckelt hier an dieser Stelle noch leicht, das Problem löst Adobe gerade für uns." - Ein Rant gegen Flash.

Na klar. Adobe löst das Problem gerade. Extra und mit ganz besonders viel Liebe nur für Euch, liebe WePad Vertriebsmitarbeiter. Wenn Flash-Support weiterhin das Hauptargument bleibt, um sich von Apple iPad und iPhone abzugrenzen, dann gute Nacht. His Steveness würde dazu wahrscheinlich in gewohnter Knappheit sagen: "He doesn't get it." Das ganze Elend ist hier nochmal im O-Ton bei Minute 7 und 25 Sekunden zu sehen.

Eine Schande, dass ich den Youtube Film per Flash einbetten muss, aber Ihr könnt ihn bei Youtube auch mittels HTML5 ansehen.

Das Problem sitzt doch viel tiefer. Adobe sitzt seit Jahren (Jahrzehnten mittlerweile?) auf einer propritären Technologie namens Flash und ist ganz offen nicht im Stande, deren VM für Systeme außerhalb der Windowswelt zu optimieren. Wie erklärt es sich sonst, dass man auf einem Mac mit 4 Kernen, x-tausenden GB RAM und nur einem offenen Browserprozess nicht im Stande ist, ein beschissenes Internetvideo in Briefmarkenauflösung anzuschauen?

Dass es damals keine bessere, systemübergreifende (really?) Lösung zur Videodarstellung im Web gab, genau das ist bis heute Adobes Cashcow im Bereich Flash.

Also, get over it. Heult nicht, wenn Euer iPad oder iPhone keine Flash darstellt. Ein Shopsystem, das Euch Flash zumutet, würdet Ihr auch an Eurem PC oder Mac verfluchen. Dazu rollen alle namhaften Videoplattformen wie Youtube und Vimeo gerade HTML5 Support aus. Was Euch dann sicher noch fehlt, sind die verdammten animierten Werbebanner auf den Nachrichtenseiten. OK, you got point.

Einsichten in den AppStore Genehmigungsprozess

Im übrigen wurde laut Opera heute Opera Mini für das iPhone durchgewunken. Für all die Webentwickler unter euch die sich also gedacht haben iPhone Webapplikationen kann man immer schön nur für Webkit hinsauen, der wird sich jetzt an die Zeit erinnern, wo Firefox langsam gegen die 90% Marktherrschaft des Internet Explorer anzustinken begann.

Eric Schmidt graut es vor Steve Jobs

Sagt Janine Driver, eine Körpersprachen Analystin die mal beim amerikanischen Department of Alcohol, Tobacco and Firearms gearbeitet hat. Ausgewertet hat sie im Auftrag von Gizmodo einige Bilder vom Kaffeeklatsch den Eric Schmidt (CEO Google) und Steve Jobs (CEO Apple) letzten Freitag in Palo Alto vor einem Einkaufszentrum gehalten haben.

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There's no way to hide it: Schmidt is scared of Jobs. He is rolling his shoulder's forward to make himself a smaller target, something Driver's seen in law enforcement when criminals are around the police.

Seit dem Google Telefone verkauft, sind die beiden Unternehmen ein wenig im Klinsch. Nichts genaues weiss man nicht, aber da es wohl eher unüblich ist, dass zwei Chefs von Millarden-Dollar Unternehmen zufällig beim Unterwäschekauf ineinander laufen und sich vor dem Gebäude auf einen Kaffee zusammensetzen, kann man wohl davon ausgehen, dass das Meeting gestaged war um der Öffentlichkeit zu zeigen, dass die beiden ja doch noch miteinander können. Auch wenn es also so aussieht, als ob Google mit ihrer offenen Android Plattform auf lange Sicht den klaren Business-Sieg davon tragen wird, in der Schmidt-Jobs Beziehung hat immer noch Stevie die Hosen an.

Update: Stellt sich raus, dass zumindest Steve Jobs öfter in diesem Café ist und überhaupt ein eher "normales" Leben führt. Valleywag hat das mal zusammengesammelt.

Facebook will deine Daten für andere Webseiten einsehbar machen

Wow. Kreativ sind sie ja in San Francisco. Hier ein Ausschnitt aus dem was Facebook für Ihre Connect Schnittstelle plant:

Pre-Approved Third-Party Websites and Applications. In order to provide you with useful social experiences off of Facebook, we occasionally need to provide General Information about you to pre-approved third party websites and applications that use Platform at the time you visit them (if you are still logged in to Facebook). Similarly, when one of your friends visits a pre-approved website or application, it will receive General Information about you so you and your friend can be connected on that website as well (if you also have an account with that website). In these cases we require these websites and applications to go through an approval process, and to enter into separate agreements designed to protect your privacy.
Während du also bei Facebook eingeloggt bist, werden andere Webseiten die Möglichkeit haben automatisch persönliche Informationen über dich bei Facebook abzurufen um dir von vorne herein personalisierte Inhalte zu zeigen. Das hätten sich auch Frau von der Leyen im Interesse der Kinder nicht besser ausdenken können. Natürlich kannst du diese Weitergabe deiner Daten auch verbieten... nachdem Sie stattgefunden hat. Aber keine Angst, die ausgewählten und genehmigten Webseiten, die das machen dürfen, müssen strenge Richtlinien akzeptieren, was sie mit den Daten machen dürfen und was nicht. Na dann ist das ja alles in Ordnung... Ich empfehle ja schön länger einfach nur völlig an den Haaren herbeigezogene Angaben in sozialen Netzwerken anzugeben, wenn man Sie denn unbedingt nutzen will. Echt schade...